Ausstellungsarchiv
#5 Mamming Now : Valeria Ferrari &
Johannes Inderst
Vernissage 23.10.2025 19:00 Uhr
24.10.2025 — 11.01.2026
Zeitraum, die fünfte Ausstellung aus der Reihe „Mamming Now“, kuratiert von den KünstlerInnen Valeria Ferrari und Johannes Inderst, widmet sich der evokativen Kraft der im Depot des Palais Mamming gesammelten Objekte. Im Mittelpunkt stehen dabei die kollektive Erinnerung und die emotionalen Bindungen, die alltägliche, oft vergessene Gebrauchsgegenstände mit unserem Unterbewusstsein eingehen.
Die KünstlerInnen betrachten das „Verstehen, Benennen und Neuordnen“ dieser Artefakte als einen Akt des Widerstands gegen das Vergessen. So erhalten die Objekte eine neue Bedeutung, die weit über ihre ursprüngliche Funktion hinausgeht: Sie verwandeln sich zu regelrechten „Fetischen der Erinnerung“ und schaffen einen Raum für Träume.
„Mit Kunst gegen das Vergessen“Text von Sarah Meraner
MARY’S DREAM – PORTRAIT OF A LADY
Palais Mamming Museum
27.6.2025 – 22.2.2026
Die aus der Zusammenarbeit des Palais Mamming Museum mit der Brunnenburg und der Akademie Meran entstandene Ausstellung befasst sich mit dem Leben einer Frau, dem Werk einer Dichterin, Mary de Rachewiltz, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert. Es ist die Geschichte eines Lebens, das vom schlichten Alltag und der intellektuellen Vielfalt literarischer Kreise, Universitäten, italienischer, amerikanischer und europäischer Verlage sowie von Freundschaften mit SchriftstellerInnen, DichterInnen und verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern geprägt ist. Es handelt sich um eine Frau, die es verstanden hat, „Bäuerin“ und gleichzeitig „Prinzessin“ zu sein, die im Pusterer Dialekt, Italienisch und Englisch sprach und in diesen Sprachen träumte und dichtete. Die Zuckerahrone am Museumseingang, die ihr vor Jahren von ihrem Dichter-Vater geschenkt wurden, versinnbildlichen Mary’s Dream: einen Traum, der die grüne ländliche Welt mit der Welt der Literatur und Poesie verbindet
TAKTIL – Irma Hölzl und Daniel Costa
Palais Mamming Museum
12. 07 – 29. 09 2025
Die taktile Erfahrung eines weichen Stückes Ton, den Irma Hölzl 1994 den Kinderhänden ihres fünfjährigen Neffen Daniel Costa gereicht hat, bildet nun, dreißig Jahre später, den Ausgangspunkt für Mamming Now #4.
In TAKTIL zeigen der heute 36-jährige Künstler und Designer Daniel Costa und die 84-jährige Bildhauerin Irma Hölzl Arbeiten in Ton, Keramik, Gips, Holz, Bronze und Wolle.
10 jahre anni Palais Mamming Museum Meran
Palais Mamming Museum
17.06 2025 – 18.30
Das Stadtmuseum Meran blickt auf eine 125-jährige Geschichte zurück, seit 2015 befindet sich sein Sitz im Palais Mamming. In den letzten 10 Jahren hat das Museum das Angebot an Ausstellungen und Veranstaltungen erweitert, und es ist ihm gelungen, die Bürgerinnen und Bürger verstärkt für ein aktives Mitwirken zu begeistern.
Im Rahmen der Veranstaltung am 17. Juni wird offiziell all jenen gedankt, die in den letzten Jahren durch ihre wertvollen Schenkungen die Bestände des Museums bereichert haben.
Da der vorhandene Platz im Saal begrenzt ist, bitten wir Sie, sich für die Teilnahme an der Feier am 17. Juni per E-Mail an palaismamming@gmail.com anzumelden.
Colours of Snow – Alfons Walde und Max von Esterle und ihre Zeitgenossen zwischen Nord- und Südalpen
23.11.2024 – 2.3.2025
Der Schnee erscheint nicht immer in reinem Weiß, zumindest nicht, wenn ihn zwei Maler wie Max von Esterle und Alfons Walde betrachten. Ihre Bilder feiern den magischen Zauber des Schnees, Esterle mit lyrischem Klang, Walde etwas später mit ausdrucksvoller Prägnanz. Es war das erste Mal, dass diese zwei wichtigen Maler in einer Ausstellung zusammengespielt wurden. Neben ihren Schneebildern waren auch Schneelandschaften anderer italienischer und österreichischer Künstler jener Zeit zu sehen. All diese Bilder ergaben ein abwechslungsreiches Gefüge, das sich zu einem faszinierenden Schauspiel entfaltet.
In der Ausstellung waren außerdem auch zeitgenössische KünstlerInnen zu sehen, die mit ihren abstrakten Kompositionen oder Installationen zum Nachdenken anregen. In einer Zeit des Klimawandels durfte am Ende eines Ausstellungsparcours die Frage nach „der Zukunft des Schnees“ natürlich nicht fehlen: Wie lange werden wir dieses Wunder der Natur noch genießen können?
















































































































