Palais Mamming | Palais Mamming Museum | Merano
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Palais Mamming Museum

Das Palais Mamming Museum – das die Sammlungen des Stadtmuseums Meran präsentiert – ist ab 2015 im neu restaurierten Barockpalais am Pfarrplatz untergebracht. Die Schausammlung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Stadt. Der Rundgang startet mit der Ur- und Frühgeschichte und streift alle Lebensbereiche, um mit der modernen Kunst zu enden. Was allerdings den besonderen Reiz dieser eigenwilligen Sammlung ausmacht, sind einige Exoten – darunter eine ägyptische Mumie und die sudanesische Waffensammlung des Abenteurers Slatin Pascha, eine Schreibmaschine Peter Mitterhofers und eine Totenmaske Napoleons.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag: 10.30 – 17.00 Uhr
Sonntag und Feiertage: 10.30 – 13.00 Uhr
Langer Dienstag im Sommer: 10.30 – 13.00 Uhr / 18.00 – 22.00 Uhr

 

 

Jeden Montag und vom 6. Jänner bis Ostern geschlossen

Eintrittspreise
Erwachsene: 6 €
Ermäßigt: 5 € *
Jugendliche bis 18 Jahre: Freier Eintritt
Mitglieder des Museumsvereins: Freier Eintritt
Familienticket: 10 €
Combi Palais Mamming Museum & Landesfürstliche Burg: 8 €

*Senioren, Studenten, Ortsansässige,
Gruppen über 10 Personen, Menschen mit Behinderung

1317

Eine Stadt ordnet sich

14.7.-1.11.2017

Das 14. Jahrhundert ist in der Geschichte Merans eine Blütezeit. Handel und Gewerbe florierten, einflussreiche kirchliche Institutionen entstanden. Die Nähe zur landesfürstlichen Residenz Schloss Tirol rückte die Stadt auch politisch ins Zentrum. Damals entstanden die ersten Gremien der Selbstverwaltung und mit der Stadtordnung vom 11. Juni 1317 hat sich Meran endgültig als Stadt im Rechtssinn etabliert. Die von Julia Hörmann-Thurn und Taxis kuratierte Ausstellung erinnert an die Bedeutung Merans im Mittelalter und stellt die Stadtordnung ins Zentrum. Sie bestimmt die Themen, die das mittelalterliche Meran charakterisieren: Die Märkte, die Obrigkeit, die Stadtmauer und die Stadtviertel, Münzstätte und Leihbank, Feuer und Wasser als Segen und Bedrohung zugleich. Und schließlich kommen auch Bewohner der Stadt zu Wort.

IMAGO

Paolo Quaresima

12.4. – 15.10.2017

Nach dem Studium an der Kunstakademie und ersten Anfängen als Maler mit symbolischen Themen, ausgeführt im Stil der Divisionisten, hat sich der Meraner Paolo Quaresima (Jg. 1962) der Figur angenähert, bei der er sich auf die Einzigartigkeit des Individuums konzentriert hat und in der Umsetzung immer realistischer wurde. Über Jahre hat er nichts anderes gemalt, wobei er die Personen in essenziellen, kahlen Räumen abbildete, um den Menschen radikal in den Mittelpunkt zu stellen. In dieser Zeit standen ihm Meraner­innen und Meraner Modell, die in Einzel- oder Gruppenporträts sich selbst, Arbeits- und Alltagssituationen wiedergeben. Dies ermöglicht der Ausstellung Imago, einen Ausschnitt des Meraner Stadtlebens vorzustellen. In den letzten Jahren konzentriert sich der Künstler auf Ansichten und Stilleben verschiedener Objekte des täglichen Bedarfs, die so inszeniert werden, dass sie zu kleinen Theatersequenzen anwachsen. Letztendlich verliert Quaresima jedoch nie den Menschen aus seinem Blickfeld.

Franz Tappeiner

Kurarzt und Mäzen

Franz Tappeiner (1816–1902) war eine der Schlüsselfiguren aus der jüngeren Geschichte von Meran: über 50 Jahre lang wirkte er als Arzt und Berater im damaligen Gesundheitswesen, begleitete den Umbau des noch mittelalterlich geprägten Landstädtchens zum glanzvollen Kurort und krönte sein Lebenswerk mit der Stiftung des Tappeinerweges. Die einmalige Höhenpromenade gehört längst zum Selbstverständnis der Passerstadt.Gemeinsam mit der Ausstellung ist außerdem das Buch Franz Tappeiner: Kurarzt und Mäzen / Medico e mecenate, erster Band der Reihe „Merabilia – Storia Meran/o Geschichte – Palais Mamming“ vorgestellt werden.

100000

Verwahrte Objekte

20000

Gesammelte Fotografien

1900

Gründungsjahr

1

Ägyptische Mumie

Gallery

Anreise
Kontakte und nützliche Informationen

Nutzen Sie dieses Kontaktformular bei sämtlichen Anliegen – wir antworten Ihnen gerne.

Das Museum bietet gegen Voranmeldung geführte Rundgänge und andere Vermittlungsangebote an. Einstündige dialogische Führungen behandeln die Geschichte der Stadt und geben Einblick in die unterschiedlichen Facetten des Stadtlebens. Je nach Interesse können auf Absprache Schwerpunkte gesetzt werden. Für Schulklassen bietet das Museum zudem didaktische Angebote, die sich mit einzelnen Themen in der Dauerausstellung beschäftigen.

 

Das Palais Mamming Museum befindet sich im Herzen der Stadt neben der Pfarrkirche St. Nikolaus. Adresse: Pfarrplatz Nr. 6, 39012 Meran.

 

Sollten Sie mit Ihrem PKW anreisen, können Sie auf einem der nahegelegenen öffentlichen Parkplätze (siehe Openstreetmap) parken.
Nutzen Sie hingegen die Stadtbusse, kann Ihnen die Plattform Meran/o real time bus behilflich sein.

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